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Der Thread zum Trainerstab, aktuell bestehend aus Carlo Ancelotti, Paul Clement, Vereinslegende Fernando Hierro und co.

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Morata: “Ich versteh immer noch nicht, wie ich nach guten Leistungen auf der Tribüne gelandet bin bei Real Madrid. Ich habe niemals einen Stammplatz gefordert, aber ich habe erwartet anders behandelt zu werden. Meine Beziehung zu Ancelotti war praktisch nicht existent. Allgeri hingegen schaut immer genau hin bei mir, egal ob es um gute oder schlechte Dinge geht.”

Ich weiß nicht, wie ich diese Worte deuten soll. Ich habe bei Morata nie diese "guten Leistungen" über einen längeren Zeitpunkt gesehen. Also nicht falsch verstehen: Ich mag ihn sehr, hab mich auch über seinen Last-Minute-Treffer gegen Levante z.B sehr gefreut. Und er hat natürlich auch nie die Chancen bekommen, um länger tolle Leistungen zu zeigen. Aber hier geht es mir schlicht und einfach um seine Anlagen. Meiner Meinung nach fehlt bei ihm einfach das gewisse Etwas. Bei Jese sehe ich's, bei Morata nicht.

Aber zum Punkt: Ich glaube einfach, dass Ancelotti nicht mit jedem Spieler Einzelgespräche führt. Wieso auch? Und hier denke ich mir auch – was soll er sagen? In manchen Fällen müsste er wohl ziemlich ehrlich sein, um zu sagen: "He, du bist grad besser als Benzema, aber der ist ein Perez-Transfer, ihn darf ich nicht auf die Bank setzen." Mal ganz hart gesagt ;) Ich nehme aber an, dass er keine so tolle Beziehung zu Ancelotti hatte, weil er nicht viel gespielt hat und DAS ist verständlich und wohl in keinem anderen Verein dieser Welt anders. Es müssen nunmal auch Spieler auf die Tribüne... 

Er kann halt nicht jede Woche 25 Akteuren erklären, wieso er seine Entscheidungen getroffen hat. Ein Fußballer sollte dann auch gewisse Zusammenhänge herstellen können. Ich erinnere mich noch an meine Zeit. Nach 7 Jahren als Stammspieler kommt ein neuer Trainer, ich hab eine schlechte Phase und finde mich auf der Bank wieder. Ich hab's verstanden, war logisch – aber hat Morata wirklich Grund sich über einen Platz auf der Tribüne aufzuregen? Wie war die Kadersituation damals? Wer saß statt ihm auf der Bank? 

Wäre interessant zu wissen, um zu sehen, ob die Entscheidungen von Ancelotti wirklich nicht nachvollziehbar waren. Dann würde ich alles zurücknehmen. 

 

(Führen wir das mal hier weiter)

​Was meinst du genau? Morata saß eh oft auf der Bank. Es geht hier darum, dass er es nicht versteht, dass er nicht gesprochen hat. Morata schien für sich von einer guten Leistung gesprochen zu haben, das un-besprochene Fazit war dann der Platz auf der Tribüne. Ein einfaches "du warst gut, ich habs gesehen, aber die und die waren heute besser und darum sitzt du leider auf der bank" - war halt für Morata unverständlich. So habe ich diese Aussage auch interpretiert (subjektiv).

Was er dann zu Allegri sagt, bestätigt das für mich. Er meint damit, dass Allegri ihm das gefühl gibt GESEHEN zu werden und eben auch "wichtig" genug um überhaupt mit ihm zu sprechen. Er will ihn fördern indem er ihm sagt was gut und was schlecht ist. Da gehts schlicht um Kommunikation und darum, dass man dem Spieler das Gefühl gibt Teil des Teams zu sein und wichtig zu sein.

Mourinho (ich hasse es ihn immer zu bringen, aber es ist halt so) war halt einer der einem Pedro Leon klar gesagt hat was sache ist. Der einem Drenthe gezeigt hat, dass er halt nur am verdienen ist bei Real und der halt auch mal zu einem Jese sagt: "mit der einstellung nicht". Bei allen und das tut er schon lange, geht es Mourinho nie darum WAS er kommuniziert (gut oder schlecht), sondern DAS er kommuniziert. Bei Mou glaub ich fest, dass jeder Spieler genau weiß woran er ist bei ihm und WAS er zu tun hätte um in seiner Gunst zu steigen.

Ich habe dann auch schon spieler geshen, die - weil sie umgesetzt haben was mou will - auch wirklich in der gunst gestiegen sind. Azpliicueta spielt oft linksverteidiger war ihm scheißegal, kein Meckern, kein Mürren. Mata weint herum, weil Mou was von ihm will und glaubt er kann Ansprüche stellen und ist dann halt auch weg. Ich bin davon überzeugt (und das hat mou auch der Presse gesagt) dass Mata GENAU wusste was er tun muss um zu spielen und es entweder nicht wollte oder nicht konnte.

Dann trennt man sich eben auch vom Spieler.

In Madrid ist Morata in unverständnis geblieben. Er weiß bis heute nicht was er falsch gemacht hat und was von ihm erwartet worden ist. Ich denke auch - es gibt nichts was morata hätte tun können um irgendwas an seiner situation zu verändern, weil es Real Madrid ist von dem hier die Rede ist. Morata oder chicharito werden selbst mit den größten Fabelzahlen nie an BBC vorbeikommen. Der einzige der Benzema ablösen kann ist ein teurer Star von außen und dann wird Benzema den Verein verlassen und wieder irgendein Canterano den Backup für den neuen Star mimen. So rennt unser Verein halt. Die B-Spieler müssen das verstehen, dass sie bei Real Madrid B-Spieler sind. Wenn sie dass nicht bleiben wollen müssen sie wechseln.

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@Patrick Ramos was mich an deinen Aussagen stört ist, dass du diese strikte Trennung eines A- und B-Teams als Entscheidung - gar als Eigenschaft - des Clubs darstellst. Das sehe ich absolut anders... natürlich hat jeder Trainer seine favorisierte Startelf, aber ich kann mich an keinen Trainer erinnern, da so krass agiert und auch in seinen Aussagen verfestigt, dass er Spieler hat, die IMMER spielen... das gab es selbst unter Mou [ich hasse es auch ihn noch erwähnen zu müssen] nicht, dem die Hand nicht zitterte Superstars wie Cristiano oder Ramos auf die Bank zu setzen, wenn sie ein Leistungstief hatten.

Hinzu kommt, dass Carlo, allem Anschein nach, nicht genügend mit den Spielern kommuniziert. Nach den unsinnig vielen Trainerwechseln in der 1. und 2. Pérez-Ära und dem Chaos, den der Narzisst von Setúbal hier hinterlassen hat, hat sich der Madridismo nach einem ruhigerem Charakter auf dem Trainerposten gesehnt. Aber ich kann mich noch sehr gut an Trainer wie Valdano und Del Bosque erinnern, die auch sehr entspannte Persönlichkeiten sind und dennoch es geschafft haben mit allen, v.a. den vermeintlichen Reservisten, zu kommunizieren und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie wertvoll für die Mannschaft sind... erinnere mich da z.B. sehr gerne an Guti, der die Saison als Bankwärmer startete und dennoch nicht murrte (trotz sehr schwierigen Charakters) und dann plötzlich, als alle Stürmer verletzt waren, auf einer völlig ungewohnten Position mit bemerkenswerten Leistungen antwortete (glaube 10 Tore in 14 Spielen)... [Schwälgmodus aus]

Jedenfalls ist es zwar schon immer (seit Don Santiagos Präsidentschaft) der Anspruch des Clubs gewesen, die besten Spieler der Welt nach Madrid zu holen, dennoch war es nie (soweit ich mich erinnern kann) der Fall, dass man per se die Spieler als A- und B-wertig aufgegliedert uns als solche auch behandelt hat.

bearbeitet von Julián MG

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@Patrick Ramos was mich an deinen Aussagen stört ist, dass du diese strikte Trennung eines A- und B-Teams als Entscheidung - gar als Eigenschaft - des Clubs darstellst. Das sehe ich absolut anders... natürlich hat jeder Trainer seine favorisierte Startelf, aber ich kann mich an keinen Trainer erinnern, da so krass agiert und auch in seinen Aussagen verfestigt, dass er Spieler hat, die IMMER spielen... das gab es selbst unter Mou [ich hasse es auch ihn noch erwähnen zu müssen] nicht, dem die Hand nicht zitterte Superstars wie Cristiano oder Ramos auf die Bank zu setzen, wenn sie ein Leistungstief hatten.

Hinzu kommt, dass Carlo, allem Anschein nach, nicht genügend mit den Spielern kommuniziert. Nach den unsinnig vielen Trainerwechseln in der 1. und 2. Pérez-Ära und dem Chaos, den der Narzisst von Setúbal hier hinterlassen hat, hat sich der Madridismo nach einem ruhigerem Charakter auf dem Trainerposten gesehnt. Aber ich kann mich noch sehr gut an Trainer wie Valdano und Del Bosque erinnern, die auch sehr entspannte Persönlichkeiten sind und dennoch es geschafft haben mit allen, v.a. den vermeintlichen Reservisten, zu kommunizieren und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie wertvoll für die Mannschaft sind... erinnere mich da z.B. sehr gerne an Guti, der die Saison als Bankwärmer startete und dennoch nicht murrte (trotz sehr schwierigen Charakters) und dann plötzlich, als alle Stürmer verletzt waren, auf einer völlig ungewohnten Position mit bemerkenswerten Leistungen antwortete (glaube 10 Tore in 14 Spielen)... [Schwälgmodus aus]

Jedenfalls ist es zwar schon immer (seit Don Santiagos Präsidentschaft) der Anspruch des Clubs gewesen, die besten Spieler der Welt nach Madrid zu holen, dennoch war es nie (soweit ich mich erinnern kann) der Fall, dass man per se die Spieler als A- und B-wertig aufgegliedert uns als solche auch behandelt hat.

​Dann hast du mich falsch vertanden, ich habe als realtität dargestellt wie der Klub sich unter Florentino Pérez zum neo-pseudo-madridismo entwicklet hat. Del Bosque und Valdano, das waren noch andere Zeite, da kontne auch ein 17 jähriger Raúl debütieren und sich festspielen oder ein verrückter Torwart im CL finale glänzen. Da waren die prioritäten auch noch in ordnung. Ein Jugendspieler wurde gefördert, Spieler aus der Liga haben diese verstärkt und aus dem ausland wurde halt geholt, wenns wirklich nix anderes gab.

Perez hat halt dann die Schatulle geöffnet. Seitdem sind die Prioritäten verschoben. Seitdem ist es in diesem Klub nun mal so, dass man unter ihm (und er ist ja doch 12 von 15 jahren seit dem Millenium im Amt) halt Spieler hat die glänzen müssen (daher Spielen müssen) um ihren Zweck zu erfüllen (umsatzmaximierung).

Jose Mourinho war ein Mann mit cojones, der vorweg nahm, dass es entweder nach seiner pfeife ging oder gar nicht. Daher war valdano schnell weg vom fenster.

Del Bosque konnte ja auch nicht gerade gut mit Floren, daher bin ich VOLL bei dir. aber der Rest an Trainern von pellegrini bis naja nun mal auch heute sind ja eher Charaktere die mit dem Politikum in unserem Verein (ich trenne hier die äre vor pérez und die äre seit pérez) klarkommen (müssen).

Ich sage also absolut zuunrecht dass es unsere Vereinphilosophie ist (weil der großteil der Philosophie absolut anders aussieht) ich bin da der Erste, der zitiert, dass es vor Pérez anders aussah, aber leider ist es numal die Realität, dass Pérez unseren Verein schon so stark geprägt hat, dass es mittlerweile als "normal" erachtet wird, wie er geführt wird.

Der Fisch stinkt vom Kopf, sofern wir also keine Visionäre Philosophie änderung (unter einem anderen präsidenten) vornehmen, sieht unser Verein so aus. Wenn aktuell ein neuer Trainer kommt und auf einaml einen Bale, James, Ramos und Co. rotiert, weiß ich nciht wie lange er auf unserem Chefsessel sitzen würde (außer er heißt José Mourinho).

Diesen Beweis, dass es unter Pérez mit einem "normalo" trainer also auch mit dieser politik geht, muss für mich pers. erst erbacht werden. Ein trainer der nicht in der lage ist aus dem Material an auswahlspielern die ihm hingesetzt werden ein winning team zu formen, wirds bei uns nicht lang machen. Darum halt ich von der Inkarnation des Galacticos Zizou auch nicht viel als Trainer bei uns.

Ich bin also absolut bei dir julián und ich hoffe, dass ich irgendwann bei dieser sache nicht mals von "unsere vereinsstruktur" reden muss, weil sie sich wieder zu ihren wurzeln geändert hat.

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Hierro for president!!! :x

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Schon mitbekommen?

Carlo könnte gesperrt werden

Ohne Trainer auf der Seitenlinie wird das Saisonfinale sicher nicht einfach. In der CL, wo man wohl noch die einzig realistischen Titelchancen hat, würde dies aber schon mal nicht greifen. Irgendwie fänd ichs auch interessant, wie Hierro dann das Heft in die Hand nehmen würde.

Vor dem Spiel kann Carlo ja eingreifen. Sein Eingreifen während der Partie finde ich zudem meist weniger erfolgreich. Aber blöd ist es allemal. Mal abwarten, was raus kommt.

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Glaube zwar nicht, dass uns das einen Nachteil verschaffen würde, aber eine Sperre wegen Klatschens fände ich absolut lächerlich. Bei aggressivem Auftreten oder beleidigenden Aussagen/Vorwürfen ist es m.M.n. absolut gerechtfertigt, aber für ironisch gemeintes Klatschen? O.o Sind wir wieder in einer Diktatur, wo keine Kritik an die "Oberen" ausgeübt werden darf??? >:(

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Glaube zwar nicht, dass uns das einen Nachteil verschaffen würde, aber eine Sperre wegen Klatschens fände ich absolut lächerlich. Bei aggressivem Auftreten oder beleidigenden Aussagen/Vorwürfen ist es m.M.n. absolut gerechtfertigt, aber für ironisch gemeintes Klatschen? O.o Sind wir wieder in einer Diktatur, wo keine Kritik an die "Oberen" ausgeübt werden darf??? >:(

​Ja, mal abwarten was raus kommt. Auf jeden Fall habe ich bei so manch anderem Trainer schon weit schlimmeres gesehen, das durch ging. Wenn es allerdings wirklich so im Bericht steht, dann wird wohl auch irgendetwas passieren. Mal abwarten.

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Sorry für den Doppelpost, aber die Sperre von Carlo wurde bestätigt.

Ancelotti-Sperre

Hmm, ist wohl nicht mehr allzu tragisch. Heut wird sich entscheiden, ob nicht eine Diskussion aufkommt, ob heute nicht überhaupt sein letztes Spiel an der Linie von Madrid war. ^^ Aber so negativ denken wir jetzt mal nicht. :)

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Ob mit oder ohne Carlo an der Seitenauslinie - er macht, übertrieben gesagt, sowieso nicht den Unterschied. Er ist kein Motivator wie Simeone und er ist kein Micromanager wie Mourinho oder Pep.

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Ob mit oder ohne Carlo an der Seitenauslinie - er macht, übertrieben gesagt, sowieso nicht den Unterschied. Er ist kein Motivator wie Simeone und er ist kein Micromanager wie Mourinho oder Pep.

​Ich kanns mir zwar schon vorstellen, aber ich hätte gerne erklärt, was du unter Micromanager verstehst? :)

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Ob mit oder ohne Carlo an der Seitenauslinie - er macht, übertrieben gesagt, sowieso nicht den Unterschied. Er ist kein Motivator wie Simeone und er ist kein Micromanager wie Mourinho oder Pep.

​Er ist aber einer, der er eine "gute" Beziehung zur Mannschaft zu haben scheint (und zur Presse, was in Madrid richtig wichtig ist leider). Auf taktischem Niveau ist Carlo wohl nicht der Trainer, den hier bei Real Madrid viele sehen wollen. Wobei er mir halt auch sehr leid tut, weil er letzte Saison ein geiles System gespielt hat mit Di Maria auf der Acht. Man hat ihm dann wieder Steine in den Weg gelegt mit James, auch wenn ich ihn bereits nach seiner ersten Saison vergöttere. Aber die Art und Weise wie dieser Transfer zustande kam und wie mit Di Maria umgegangen wurde, war für mich ein Witz. 

Ich lande bei solchen Diskussionen dann immer bei Perez, dem der sportliche Erfolg nicht die höchste Priorität darstellt. Ancelotti spielt halt immer mit und sagt kein Wort, auch wenn gewisse Transfers ein langfristiges System irgendwie schwer möglich machen. Das ist auf jeden Fall ein Big Point für ihn, so traurig es auch sein mag. Von seiner Art ist er für mich der Trainer, der derzeit am besten nach Madrid passt.

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@Sandi Kecanovic 

nur ums klar zu stellen: Ob mit oder ohne Ancelotti an der Seitenauslinie... Soll jetzt nicht heißen, dass ich Ancelotti aus Madrid weg haben will xD. Er passt wie die Faust aufs Auge zu unserer Vereinspolitik. Die Politik kritisiere ich übrigens wie du auch stark. 

@Dom Heis

Naja, wenn ich mir so ansehe, wie Pep nach 15 Spielminuten auf Viererkette umstellt oder Alonso im Aufbau fünf Meter weiter nach vorne schiebt; oder wie Mourinho oder Simeone die Pressingphasen und -höhen dirigiert; ein Luis Enrique anzeigt, auf welcher Höhe ein Neymar zu stehen hat. Da stellt sich mir schon die Frage inwiefern das Fehlen eines Ancelottis sich bemerkbar macht im Vergleich.

Was jetzt aber um Himmels Willen nicht heißen soll, dass a) er gar nichts macht und b) Micromanagen in jeder Situation die beste Lösung ist ^^ Gerade in seiner ersten Saison war sein ruhiger Führungsstil für mich ein wichtiger Faktor des Erfolgs! 

 

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@Sandi Kecanovic 

nur ums klar zu stellen: Ob mit oder ohne Ancelotti an der Seitenauslinie... Soll jetzt nicht heißen, dass ich Ancelotti aus Madrid weg haben will xD. Er passt wie die Faust aufs Auge zu unserer Vereinspolitik. Die Politik kritisiere ich übrigens wie du auch stark. 

​Shame on me, komplett falsch verstanden, sorry :P Aber ja, da muss ich dir zu 100% zustimmen, leider...

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@Dom Heis

Naja, wenn ich mir so ansehe, wie Pep nach 15 Spielminuten auf Viererkette umstellt oder Alonso im Aufbau fünf Meter weiter nach vorne schiebt; oder wie Mourinho oder Simeone die Pressingphasen und -höhen dirigiert; ein Luis Enrique anzeigt, auf welcher Höhe ein Neymar zu stehen hat. Da stellt sich mir schon die Frage inwiefern das Fehlen eines Ancelottis sich bemerkbar macht im Vergleich.

Was jetzt aber um Himmels Willen nicht heißen soll, dass a) er gar nichts macht und b) Micromanagen in jeder Situation die beste Lösung ist ^^ Gerade in seiner ersten Saison war sein ruhiger Führungsstil für mich ein wichtiger Faktor des Erfolgs! 

 

​Gut, dann habe ich das richtig verstanden. Stimme dir vollkommen zu. In dieser Saison gabs in zwei großen Spielen (wahrscheinlich sogar mehr), gegen Barca (Liga) und gegen Atlético (CL Hinspiel) eine Phase vor der Halbzeit, wo unser Team vollkommen überlegen war. In beiden Spielen hat Ancelotti zur Halbzeit nichts verändert und wir wurden vom Gegner "ausgecoacht". Diese haben in der HZ auf den Spielverlauf reagiert und entsprechend umgestellt. Sowas ist zu erwarten. Es machte den Anschein, Carlo hätte einfach geglaubt, dass man nur so weiterspielen muss. Beides mal ging das schief. Sowas gabs halt unter Mourinho zB nicht.

Deswegen bin ich voll bei dir. Im Übrigen: Es wird wohl eine titellose Saison. Glaubt ihr Carlo bleibt?

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