Marcel

Ehemalige Funktionäre

78 Beiträge in diesem Thema

Das Thema Iker ist für mich unglaublich schwer. Ich war vor dieser schicksalhaften Saison davon überzeugt, dass er bis 38 hier spielt und sämtliche Rekorde bricht, die es in der Historie des Vereins und als Torhüter geben wird. Ich war damals noch zu grün hinter den Ohren, um es wirklich beurteilen zu können, wie sehr er abgebaut hat/haben soll, um auf die Bank zu gehen.

Das danach kann ich aber beurteilen und das war für mich extrem schmerzhaft. Er hat und hatte schlicht nicht mehr das Niveau für Real Madrid. Kann jetzt böse rüber kommen. Aber ich will mir nicht ausmalen, wo wir mit ihm im Tor in dieser Saison wären. Das schlimmste daran war dann, dass er dies offensichtlich selbst nicht sehen konnte oder wollte. Egal was zu diesem Einbruch geführt hat, Casillas war für Real Madrid schlicht nicht mehr tragbar. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass er das selbst erkennt und einen ähnlichen Weg wie Raúl wählt, aber das tat er nicht. Der Abgang musste somit dreckig über die Bühne gehen. Und so war es ja auch.

Ich verstehe aber vollkommen, warum er so gehandelt hat, auch wenn es mir anders lieber gewesen wäre. Es ist wie bei einer Beziehung. Geht man eklig auseinander, dann hat man auch Jahre danach noch ein maues Gefühl in der Magengegend, wenn man denjenigen sieht. So ist es bei Iker und Real Madrid nun auch. Für mich war das nicht notwendig, auch nach Mourinho. Verstehen tu ich es trotzdem. Aber der jetzge Status ist unglaublich bitter für den Madridismo....

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Zunächst zu Iker Casillas:

Ich kann die Kritik an ihn nicht verstehen. Dass er beleidigt gewesen sein und intrigiert haben soll... vollkommener Blödsinn!!! Er hat sich damals absolut vorbildhaft verhalten. Es kam NIE ein schlechtes Wort, nicht einmal ggü. Mourinho. Er war Tag für Tag beim Training, hat sich Woche für Woche auf die Bank gesetzt und die Schmach über sich ergehen lassen. Natürlich hat er sich mal dazu geäußert, dass er mit seiner Situation nicht zufrieden sei, aber was soll daran verwerflich sein? Und das Mourinhos Entscheidung, Iker auf die Bank zu setzen, sportlicher Natur war, ist m.E. zumindest fragwürdig. Die Art und Weise wie Mourinho dieses Thema in den Medien breitgetreten hat, war allerdings ganz klar unter aller Sau, zumal er sich ja auch selbst widersprochen hat [Stichwort: "Adán ist der bessere Torhüter" und wenige Wochen später verpflichtet er Diego López der sofort gesetzt ist] wie so einiges was er in Madrid verzapft hat.
Als dann endlich dieser Antimadridista [eine Person die so sehr den Ruf des Clubs durch den Dreck zieht kann ich nicht anders bezeichnen] weg war, beruhigte sich ja auch die Situation erheblich. Iker war dennoch nicht unumstritten und er hatte sich ganz klar zu seiner zukünftigen Situation geäußert (v.a. als die Gerüchte um De Gea lauter wurden): Er hat ganz klar gesagt, dass er nicht damit rechne ewig Stammtorhüter zu sein und eine sportliche Entscheidung des Trainers hinnehmen würde und dass er sich darüber hinaus in der Pflicht sehe weiterhin als Vorbild für die Jüngeren zu fungieren und Neuankömmlinge als Erfahrener in den Madridismo einführen wolle. Leider wurden, u.a. von den Mourinho-Fanatikern unter den Stadionbesuchern, die Stimmen gegen Iker doch wieder lauter so dass er keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat als Madrid zu verlassen um wieder in Ruhe seine Arbeit verrichten zu dürfen.

 

Nun zu Arbeloa:

Ich mag seinen Kampfgeist und habe mich damals riesig gefreut, dass er aus Liverpool zurückgeholt wurde. Aber als er sich damals auf die Seite des Antimadridista geschlagen und sich somit bewusst gegen einen Großteil des Kaders gestellt hat, u.a. seine Kapitäne die sich völlig zurecht von den Aussagen (Hingespinnsten) und (Un-)Taten distanziert haben, hat er bei mir extrem viel Kredit verloren. Seine Unsportlichkeiten (v.a. in den Derbis und Clásicos) und sonstigen Aussätzer auf dem Platz haben ihr übriges getan. Madridista im Herzen ist er mit absoluter Sicherheit, ein Vorbild für andere, bzw. ein Vorzeige-Madidista m.M.n. nur sehr begrenzt.

bearbeitet von Julián MG
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Arbeloa hat sich auf die Seite von Di Maria, Alonso, Lopez und co gestellt. Die hat man ja bekanntermassen alle aussortiert, komisch. Aber diejenigen die Benitez rausgeekelt haben, sind immer noch im Kader. Der einzige der dieses Problem hinausschob war Ancelotti, weil er ein Kompromisstrainer ist. Diese Geschichte hat viele faule Eier, ich würde keinem die Schuld zuschieben. Wenn ich die Freundschaft zwischen Arbeloa, Lopez und Alonso so betrachte, dann verstehe ich immer mehr warum Alonso ging.

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vor 10 Minuten, Julián MG sagte:

Er hat sich damals absolut vorbildhaft verhalten. Es kam NIE ein schlechtes Wort, nicht einmal ggü. Mourinho.

Komischerweise sind das genau solche Dinge, wegen denen Pep von vielen Madrid-Fans als Heuchler bezeichnet wurde. Wieso hat Iker nicht einfach die Wahrheit gesagt? Er hat nicht gesprochen, es war Eiszeit zwischen Iker und Mou - da fielen einfach nicht viele Worte. Aber Mourinho setzt den Kapitän, mitten in der Saison, nicht aus heiterem Himmel einfach auf die Bank! Das ist doch völliig verrückt?  Er wollte Lopez schon lange, das ist doch völlig legitim. Wieso sollte man ihn dafür kritisieren, wenn er aus sportlicher Sicht nicht mehr von IKER CASILLAS überzeugt war? Das war doch völlig verständlich. 

In dieser Phase wurden die Gerüchte der Medien laut, Iker würde nicht alles geben im Training. Und genau da ist dieser Punkt, den wir alle nicht wissen. Nur weil er dort war, hat er nicht alles gegeben. Vielleicht hat er nicht auf seine Ernährung geachtet? Benzema musste nach Österreich (ich glaube Tirol), um an seinem Körpergewicht zu arbeiten. Das tut man, wenn man sein Leben dem Fußball unterordnet. Hat das Casillas getan? Ich weiß es nicht. Aber er hat Familie, Frau, Kind... Wer würde es ihm verübeln, wenn er seinen ganzen Fokus darauf gestellt hätte? Keiner. Aber dann muss man mit sportlichen Konsequenzen rechnen. 

vor 15 Minuten, Julián MG sagte:

Aber als er sich damals auf die Seite des Antimadridista geschlagen und sich somit bewusst gegen einen Großteil des Kaders gestellt hat, u.a. seine Kapitäne die sich völlig zurecht von den Aussagen (Hingespinnsten) und (Un-)Taten distanziert haben, hat er bei mir extrem viel Kredit verloren. Seine Unsportlichkeiten (v.a. in den Derbis und Clásicos) und sonstigen Aussätzer auf dem Platz haben ihr übriges getan. Madridista im Herzen ist er mit absoluter Sicherheit, ein Vorbild für andere, bzw. ein Vorzeige-Madidista m.M.n. nur sehr begrenzt.

Du weißt schon, dass es nicht nur Arbeloa war, der hinter Mou stand, oder? Da waren noch Modric, Xabi und Co. Es ist für mich völlig übertrieben – egal welche Seite – als ANTIMadridista zu bezeichnen. Das sind nämlich nur diejenigen, die Real Madrid hassen. Und weder Jose Mourinho, weder Arbeloa noch irgendwer anderer dieser beteiligten Fußballbegeisterten hasst Real Madrid. 

Es werden sicherlich beide Seiten Fehler gemacht haben. Und hier muss ich auch sagen - ich bin ein Fan von Iker, keiner von Mou. Aber mir fällt es in dieser Geschichte einfach schwer, mich Blind hinter Iker zu stellen. Dafür steht Real Madrid einfach noch mal viiiel mehr über allen Beteiligten.

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vor 4 Stunden, Sandi Kečanović sagte:

1.Komischerweise sind das genau solche Dinge, wegen denen Pep von vielen Madrid-Fans als Heuchler bezeichnet wurde. Wieso hat Iker nicht einfach die Wahrheit gesagt? Er hat nicht gesprochen, es war Eiszeit zwischen Iker und Mou - da fielen einfach nicht viele Worte. Aber Mourinho setzt den Kapitän, mitten in der Saison, nicht aus heiterem Himmel einfach auf die Bank! Das ist doch völliig verrückt?  Er wollte Lopez schon lange, das ist doch völlig legitim. Wieso sollte man ihn dafür kritisieren, wenn er aus sportlicher Sicht nicht mehr von IKER CASILLAS überzeugt war? Das war doch völlig verständlich. 

2.In dieser Phase wurden die Gerüchte der Medien laut, Iker würde nicht alles geben im Training. Und genau da ist dieser Punkt, den wir alle nicht wissen. Nur weil er dort war, hat er nicht alles gegeben. Vielleicht hat er nicht auf seine Ernährung geachtet? Benzema musste nach Österreich (ich glaube Tirol), um an seinem Körpergewicht zu arbeiten. Das tut man, wenn man sein Leben dem Fußball unterordnet. Hat das Casillas getan? Ich weiß es nicht. Aber er hat Familie, Frau, Kind... Wer würde es ihm verübeln, wenn er seinen ganzen Fokus darauf gestellt hätte? Keiner. Aber dann muss man mit sportlichen Konsequenzen rechnen. 

3.Du weißt schon, dass es nicht nur Arbeloa war, der hinter Mou stand, oder? Da waren noch Modric, Xabi und Co. Es ist für mich völlig übertrieben – egal welche Seite – als ANTIMadridista zu bezeichnen. Das sind nämlich nur diejenigen, die Real Madrid hassen. Und weder Jose Mourinho, weder Arbeloa noch irgendwer anderer dieser beteiligten Fußballbegeisterten hasst Real Madrid. 

4.Es werden sicherlich beide Seiten Fehler gemacht haben. Und hier muss ich auch sagen - ich bin ein Fan von Iker, keiner von Mou. Aber mir fällt es in dieser Geschichte einfach schwer, mich Blind hinter Iker zu stellen. Dafür steht Real Madrid einfach noch mal viiiel mehr über allen Beteiligten.

1. Also es entspricht doch vollkommen dem madridismo Dinge nicht in der Öffentlichkeit zu sagen, das kann man Casillas doch nicht vorwerfen, das spricht nur für ihn und dafür daß er ein Madridista ist. Was du mit Pep meinst weiß ich nicht aber um den geht's ja auch nicht. Und das er Lopez vor Casillas seinem "sportlichen" Einbruch wollte (ich sehe den vor dem Theater nicht) ist absolut nicht legitim. Man kommt nicht zu einem Verein und will den Kapitän, die Identifikationfigur, die Legende während er grad zum Welttorhüter gewählt wurde auf die Bank verdonnern. Für mich ist das alles andere als legitim, Casillas passt aber nicht in Mourinhos Charakter Profil und das war ihm wohl auch von Beginn an klar.

2. Für mich wieder vage Vermutungen und Äpfel Birnen Vergleich. Benzema war dick, man sah ihn sein Übergewicht an, an sowas kann ich mich bei Casillas nicht erinnern. Man unterstellte ihm einiges, allerdings hat er ein Jahrzehnt zuvor anderes vorgelebt weshalb ich auch nicht verstehe wie so viele so schnell auf diesen Zug mit aufspringen konnten. 

3. Und dir ist klar das alle aufgezählten keine Madridistas sind, sondern dazu gekaufte, wo anders geformte Spieler. Das ist m.M.n ein ganz wichtiger Punkt der gern ignoriert wird. Und da werden wir bestimmt nicht auf einen Nenner kommen aber für mich hat Mourinho deutlich gezeigt das er ein Anti-Madridista ist, wir waren eine weitere glorreiche Station, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin mir sicher es ging ihm darum sich den Platz Nr. 1 unter den Trainern zu sichern gegen den die Welt dominierenden Pep.

4. Versteh nicht was das "Real steht über den Spielern" damit zu tun hat. 

Ich denke und dafür bin ich Casillasund Ramos dankbar das sie für den Madridismo gegen Mourinho gekämpft haben, der Dank hält sich bei den meisten aber arg in Grenzen, ich will nicht wissen für was wir jetzt stehen würden ohne die zwei. Als unsportlich galten wir zurecht sehr schnell unter Mourinho 

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vor 2 Stunden, Fodscho sagte:

1. Also es entspricht doch vollkommen dem madridismo Dinge nicht in der Öffentlichkeit zu sagen, das kann man Casillas doch nicht vorwerfen, das spricht nur für ihn und dafür daß er ein Madridista ist. Was du mit Pep meinst weiß ich nicht aber um den geht's ja auch nicht. Und das er Lopez vor Casillas seinem "sportlichen" Einbruch wollte (ich sehe den vor dem Theater nicht) ist absolut nicht legitim. Man kommt nicht zu einem Verein und will den Kapitän, die Identifikationfigur, die Legende während er grad zum Welttorhüter gewählt wurde auf die Bank verdonnern. Für mich ist das alles andere als legitim, Casillas passt aber nicht in Mourinhos Charakter Profil und das war ihm wohl auch von Beginn an klar.

Bin ebenfalls der Meinung, dass er nicht in der Öffentlichkeit sowas breittreten darf. Ich werfe Iker Casillas vor, zu spät das beste für seinen Verein zu tun - zu gehen. Raúl ist sofort gegangen. Er hat keine einzige Saison bei Real Madrid auf der Bank als "alter Sack" verbracht. 

Es klingt ja ganz nett wenn man sagt er wollte allen Helfen im Kader und der Dark Knight sein, der im HIntergrund den Madridismo rettet. Ich liebe Iker Casillas. Aber sein Verbleib im Kader als sportlich (!) gescheiterter Fußballer ist für mich nicht tragbar gewesen. Die Pflaster-Medizin von Ancelotti war zum kotzen und kaum zu ertragen. Der Wechsel zu Porto ist für mich wie ein Karriereende. Casillas hätte wissen müssen wann Schluss ist. Ich habe den sportlichen Niedergang beobachtet und ihn komplett aus weißer Liebe verdrängt und begraben.

Und bitte lasst den Welttorhüter weg, den wählen irgendwelche Leute :) Diese Titel brauchte es nicht um zu wissen wie Bombe Iker war. Aber auch in den besten Zeiten war Iker nur auf der Linie der mit Abstand beste Torhüter der Welt. Mit seinen 1,83m war er nie gut in der Luft, ein Horrorszenario über Jahre. Durchbruch bei Marcelo, Flanke, Tor. Der Klassiker.

vor 2 Stunden, Fodscho sagte:

2. Für mich wieder vage Vermutungen und Äpfel Birnen Vergleich. Benzema war dick, man sah ihn sein Übergewicht an, an sowas kann ich mich bei Casillas nicht erinnern. Man unterstellte ihm einiges, allerdings hat er ein Jahrzehnt zuvor anderes vorgelebt weshalb ich auch nicht verstehe wie so viele so schnell auf diesen Zug mit aufspringen konnten. 

Ja lass ma diese Gerüchte mal weg.

Einfach anschauen und bitte ohne Ton und ohne auf die Sendung zu schauen von wo sie kommt, nur das Bildmaterial wirken lassen.

Gerne auch in 7 Sekunden...

Ich verehre Iker Casillas. Aber ich kann mich an mehrfache Szenen bei ihm erinnern, wo er "nicht hingeht", den Ball prallen lässt, mit weniger Selbstbewusstsein als Danilo im 16er herausläuft, sich verschätzt, faustet, unsicherheit ausstrahlt und und und...

Der Fehler im Finale der CL hätte Atético fast den ersten CL Sieg gebracht und ihm wohl die größte Schmach der Karriere. Wir würden heute beim Namen Iker Casillas sofort auch an diese Fehler denken. Ich finde es faszinierend, wie ihr es schafft, diese auszublenden. Ich glaube halt das ist Liebe.

Ich glaube ihr seit die 3-5 Jahre älter, um dann eben noch mehr (!) und das glaub ich euch komplett - Liebe zu ihm zu verspüren als ich das vllt tue. Ich bin aber seit ich ein Stöpsel bin sehr großer Iker Casillas Verehrer. Ich bin sehr froh für ihn als Mensch, dass er den Sprung weg von uns endlich geschafft hat. Wir waren Gift für ihn und er nicht mehr auf der Höhe sportlich um der Torwart von Real Madrid zu sein. Bei der Vereinsgröße wo er jetzt ist, kann er wunderbar seine Karriere ausklingen lassen.

vor 2 Stunden, Fodscho sagte:

3. Und dir ist klar das alle aufgezählten keine Madridistas sind, sondern dazu gekaufte, wo anders geformte Spieler. Das ist m.M.n ein ganz wichtiger Punkt der gern ignoriert wird. Und da werden wir bestimmt nicht auf einen Nenner kommen aber für mich hat Mourinho deutlich gezeigt das er ein Anti-Madridista ist, wir waren eine weitere glorreiche Station, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin mir sicher es ging ihm darum sich den Platz Nr. 1 unter den Trainern zu sichern gegen den die Welt dominierenden Pep.

Puh. Ja. Also nein Also ja, sie sind nicht solche Madridista wie Iker Casillas. Auf jeden Fall. Mourinho ist absolut kein Madridista. Ich bin sehr froh, dass er weg ist. Ich bin aber auch sehr froh, dass er da war :)

vor 2 Stunden, Fodscho sagte:

4. Versteh nicht was das "Real steht über den Spielern" damit zu tun hat. 

Ich denke und dafür bin ich Casillasund Ramos dankbar das sie für den Madridismo gegen Mourinho gekämpft haben, der Dank hält sich bei den meisten aber arg in Grenzen, ich will nicht wissen für was wir jetzt stehen würden ohne die zwei. Als unsportlich galten wir zurecht sehr schnell unter Mourinho 

Alles. Weil es immer wichtiger sein muss, was für den Verein gut ist, als was für den Spieler gut ist. Iker Casillas' Kapitel war ca. 1 Jahr vor seinem Abgang beendet. Spätestens als sich AUCH CARLO gegen ihn als KLARE Nr1 entschieden hat, war mir klar. Mourinho war nicht verrückt, sondern der erste, der es gemacht hat. Carlo hätte sagen können: "WAS?? Ist José verrückt?? Das ist San Iker, natürlich spielt er sofort. Hat er nicht. Ich glaube er wusste was los ist mit Iker. Ich glaube er wusste was Diego kann. Ich glaube am Ende wollte man dann einfach keinen Stress mehr haben. Es gab dann nur noch Pflaster Lösungen bis Iker es endlich allen abgenommen hat (bzw. man ihm ja eh wohl nahegelegt hat zu gehen - sonst würde er kein Buch schreiben müssen).

Ich bin also immer Pro OPERATION und nicht Pro "Pflaster". Die Personalie Iker Casillas ist lange ein Problem gewesen und wurde jährlich mehr zu einem Problem. Die Art und Weise wie alles passiert ist war eine FRECHHEIT. Ich hätte mir einen klaren Cut gewünscht wie bei Raúl das war scheiße, aber immer noch besser als Iker. Leider kam es nicht so.

Ich hoffe einfach, dass ihr euch aus Liebe nicht verwehrt, ehrlich zu beurteilen, ob Iker Casillas diesen Leistungseinbruch nicht tatsächlich hatte. Der Haß über die Art und Weise wie es gemacht wurde kann ich teilen, aber die Notwendigkeit der Entscheidung halte ich für absolut gerechtfertigt.

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Ramos hat den Madridismo beschützt unterschreibe ich nicht. Der Mann der Messi töten wollte und anschliessend Xavi und Puyol angriff. Ein Mann der so ein Theater wegen seiner Vertragsverlängerung machte. Ein Mann der an der Front stand beim Benitez rauswurf.

 

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vor 12 Stunden, PaTrocK sagte:

1.Bin ebenfalls der Meinung, dass er nicht in der Öffentlichkeit sowas breittreten darf. Ich werfe Iker Casillas vor, zu spät das beste für seinen Verein zu tun - zu gehen. Raúl ist sofort gegangen. Er hat keine einzige Saison bei Real Madrid auf der Bank als "alter Sack" verbracht. 

Es klingt ja ganz nett wenn man sagt er wollte allen Helfen im Kader und der Dark Knight sein, der im HIntergrund den Madridismo rettet. Ich liebe Iker Casillas. Aber sein Verbleib im Kader als sportlich (!) gescheiterter Fußballer ist für mich nicht tragbar gewesen. Die Pflaster-Medizin von Ancelotti war zum kotzen und kaum zu ertragen. Der Wechsel zu Porto ist für mich wie ein Karriereende. Casillas hätte wissen müssen wann Schluss ist. Ich habe den sportlichen Niedergang beobachtet und ihn komplett aus weißer Liebe verdrängt und begraben.

Und bitte lasst den Welttorhüter weg, den wählen irgendwelche Leute :) Diese Titel brauchte es nicht um zu wissen wie Bombe Iker war. Aber auch in den besten Zeiten war Iker nur auf der Linie der mit Abstand beste Torhüter der Welt. Mit seinen 1,83m war er nie gut in der Luft, ein Horrorszenario über Jahre. Durchbruch bei Marcelo, Flanke, Tor. Der Klassiker.

2.Ja lass ma diese Gerüchte mal weg.

Einfach anschauen und bitte ohne Ton und ohne auf die Sendung zu schauen von wo sie kommt, nur das Bildmaterial wirken lassen.

Gerne auch in 7 Sekunden...

Ich verehre Iker Casillas. Aber ich kann mich an mehrfache Szenen bei ihm erinnern, wo er "nicht hingeht", den Ball prallen lässt, mit weniger Selbstbewusstsein als Danilo im 16er herausläuft, sich verschätzt, faustet, unsicherheit ausstrahlt und und und...

Der Fehler im Finale der CL hätte Atético fast den ersten CL Sieg gebracht und ihm wohl die größte Schmach der Karriere. Wir würden heute beim Namen Iker Casillas sofort auch an diese Fehler denken. Ich finde es faszinierend, wie ihr es schafft, diese auszublenden. Ich glaube halt das ist Liebe.

Ich glaube ihr seit die 3-5 Jahre älter, um dann eben noch mehr (!) und das glaub ich euch komplett - Liebe zu ihm zu verspüren als ich das vllt tue. Ich bin aber seit ich ein Stöpsel bin sehr großer Iker Casillas Verehrer. Ich bin sehr froh für ihn als Mensch, dass er den Sprung weg von uns endlich geschafft hat. Wir waren Gift für ihn und er nicht mehr auf der Höhe sportlich um der Torwart von Real Madrid zu sein. Bei der Vereinsgröße wo er jetzt ist, kann er wunderbar seine Karriere ausklingen lassen.

3.Puh. Ja. Also nein Also ja, sie sind nicht solche Madridista wie Iker Casillas. Auf jeden Fall. Mourinho ist absolut kein Madridista. Ich bin sehr froh, dass er weg ist. Ich bin aber auch sehr froh, dass er da war :)

4.Alles. Weil es immer wichtiger sein muss, was für den Verein gut ist, als was für den Spieler gut ist. Iker Casillas' Kapitel war ca. 1 Jahr vor seinem Abgang beendet. Spätestens als sich AUCH CARLO gegen ihn als KLARE Nr1 entschieden hat, war mir klar. Mourinho war nicht verrückt, sondern der erste, der es gemacht hat. Carlo hätte sagen können: "WAS?? Ist José verrückt?? Das ist San Iker, natürlich spielt er sofort. Hat er nicht. Ich glaube er wusste was los ist mit Iker. Ich glaube er wusste was Diego kann. Ich glaube am Ende wollte man dann einfach keinen Stress mehr haben. Es gab dann nur noch Pflaster Lösungen bis Iker es endlich allen abgenommen hat (bzw. man ihm ja eh wohl nahegelegt hat zu gehen - sonst würde er kein Buch schreiben müssen).

Ich bin also immer Pro OPERATION und nicht Pro "Pflaster". Die Personalie Iker Casillas ist lange ein Problem gewesen und wurde jährlich mehr zu einem Problem. Die Art und Weise wie alles passiert ist war eine FRECHHEIT. Ich hätte mir einen klaren Cut gewünscht wie bei Raúl das war scheiße, aber immer noch besser als Iker. Leider kam es nicht so.

Ich hoffe einfach, dass ihr euch aus Liebe nicht verwehrt, ehrlich zu beurteilen, ob Iker Casillas diesen Leistungseinbruch nicht tatsächlich hatte. Der Haß über die Art und Weise wie es gemacht wurde kann ich teilen, aber die Notwendigkeit der Entscheidung halte ich für absolut gerechtfertigt.

Und ab in die nächste Runde :)

1. Ich sehe das anders, Raul hatte sportlich schon abgebaut und hat noch hier ein gutes Jahr gespielt, ich hätte ihn liebend gerne weiter sportlich abbauen und dann seine Karriere bei uns beenden sehen. Ich sehe darin nix schlimmes, Totti baut doch auch schon seit Jahren ab und das nimmt ihm keiner übel, wieso sollte man auch, der Mann wird älter. Die Aussage "sportlich gescheiterter Fußballer" finde ich sehr unglücklich gewählt, er hatte abgebaut, nur teile ich den Zeitpunkt nicht mit euch und habe halt auch die Umstände die dazu geführt haben im Kopf (zu denen geh ich im zweiten Punkt mehr ein).

Ancelottis Reglung war eine Katastrophe, ein Torhüter braucht Routine und Vertrauen, mehr als jede andere Position, deswegen gibt es auch niergends einen Konkurenzkampf auf dieser Position, jeder Verein hat eine feste Nr. 1. Ändert nix daran das ich Casillas aktuell gerne bei uns auf der Bank hätte als Nr. 2

Und ja Casillas hatte schon immer seine schwächen aber findest du, das wir diese schwächen mit den Nachfolgern nicht mehr hatten? Lopez war besser aber nicht gut was das rauslaufen angeht und Navas ist ein jüngerer Casillas nur halt bei weitem nicht so gut wie Casillas es war aber besser als er es aktuell ist. 

2. Das Video spricht natürlich nicht für ihn aber das war halt schon zu einer Zeit wo er verdammt viel einstecken musste, das die Motivation da irgendwann nachlässt ist doch klar, also ich wär in so einer Situation wohl in ein verdammt tiefes Loch gefallen deshalb kann ich das halt auch verstehen.

Aber wenn deine Familie (Verein+Fans) dich fallen lässt, du als Torhüter kein Vertrauen mehr bekommst (Trainer), intern und extrern angeschossen wirst (Verein,Mitspieler, Fans, Medien), mit der Angst lebst das wenn du einen Fehler machst du direkt auf die Bank kommst (keinen festen Stammplatz aber auch keinen klaren Bankplatz), dann kannst du keine vernüftige Leistung mehr als Torwart bringen. Der Torhüter ist der einzigste der unantastbar bleiben muss und das auch überall ist, da muss es einfach eine klare Rangordnung geben.

Ich kann es ausblenden weil es nunmal ein nur Fehler waren, bis zum Finale kann ich mich an gute Spiele Casillas errinnern, an Spiele wo er uns auch den Arsch gerettet hat und dann an einen fetten Patzer im Finale aber Fehler passieren nunmal im Fussball. Ich hätte ohne Ramos sein Tor auch im Kopf das Casillas Patzer uns das Spiel gekostet hat, ich habe auch im Kopf das er eine beschissenes Turnier mit Spanien danach gespielt aber halt nicht nur er sondern alle. Seine Zeit als Nr. 1 war rum, in Spanien sowie bei Real aber als Nr. 2 hätte ich ihn gerne behalten und finde es unbeschreiblich Schade, das wir Fans es ihm unmöglich gemacht haben. Er selbst sagte ja das er mit dieser Rolle zufrieden wär.

3. Ich nicht :) hätte das einzig Positive für, nämlich mehr Macht für den Trainer als überbleibsel geblieben, wär ich auch froh aber so, nö ich nicht :)

4. Der Leistungseinbruch war da, gegen den sage ich nichts, ich finde ihn halt nicht das er so früh stattfand und das Casillas zur Lopez Zeit noch die klare Nr. 1 hätte sein sollen, selbst wenn und das sehe ich halt nicht so aber selbst wenn Lopez ein wenig besser war zu der Zeit spielen mehrere Faktoren im Fussball eine Rolle und allein durch die hätte Casillas damals nicht auf die Bank gedurft. Danach hätte ich, sowie die Spieler selbst denke ich mal, eine klare besprochene Entscheidung lieber gesehen. Einer ist die Nr. 1 der andere Nr. 2. Der Stammspieler spielt Liga und CL, der Ersatz Pokal und gut ist und wenn es Casillas getroffen hätte, wär es halt so gewesen, die Lösung Ancelottis war nix.

Ich gebe mir immer Mühe Dinge ehrlich, offen und so Objektiv wie möglich zu beurteilen auch wenn es mir schwer fällt, bei Mourinho war es nicht anders auch wenn es vlt nicht so rüber kam. Aber um mir das zu erleichtern bin ich ja auch u.a. hier unterwegs um an anderen Meinungen vlt. Denkfehler meinerseits zu erkennen, du weisst denk ich das ich dazu auch bereit bin und das auch schon getan habe.  

Mich stört aber gewaltig das bei uns keine Legenden aufhören können, was den Fans zu verdanken ist und diese dann neidisch auf andere Vereine schauen die das toll machen und es hier aber gleicheitig unmöglich machen. Wieso soll ein Raul oder Casillas hier nicht ihre Karrieren beenden können auch wenn sie nachgelassen haben?

Ich versteh nicht wieso du auch willst das sie de Verein verlassen oder ihre Karriere beenden wenn sie doch noch auf der Bank unterstützend Platz nehmen könnten.

 

 

 

bearbeitet von Fodscho

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@Fodscho Du kennst mich, ich bin bezüglich Casillas enorm kritisch. Für mich ist Casillas in fussballerischer Hinsicht ein wenig der Cristiano Ronaldo der Torhüter. Er war in dem, worauf die meisten Menschen einen Torwart beschränken (Spiel auf der Linie, eins gegen eins), herausragend. Ich bin davon überzeugt und es ist meine ehrliche, neutrale Meinung, dass er in allen anderen Aspekten des Torwartsspiels nicht einmal internationale Klasse war/ist. Und das genügt mir nicht. Genügte mir bei Casillas nie. Für mich waren jeder einzelne Welttorhüter-Titel unverdient. Nachvollziehbar und logisch, es gab zu dem Zeitpunkt keine anderen grossen Namen (wenn wir ehrlich sind, kommt es doch bei diesen Wahlen nur darauf an) und er hatte unheimlichen Erfolg mit der Nationalmannschaft und war Stammtorwart in einer der besten Vereinsmannschaften der Welt.

Wenn es rein um die Fähigkeiten als Torwart geht und mit Fähigkeiten meine ich, welcher Torhüter am meisten zum Erfolg seiner Mannschaft beiträgt, dann hätte ich Buffon in jedem einzelnen Jahr vor Casillas gesehen, der in jeder Facette des Torwartsspiels enorm stabil bis herausragend ist.

Dass Casillas nicht mehr als erste Wahl im Tor von Real Madrid steht, habe ich mir aus fussballerischer Sicht daher schon seit Jahren gewünscht.

Die Bewertung von Torhütern finde ich bei den meisten Menschen sowieso enorm bescheiden. Wodurch zeichnen sich eigentlich die richtig guten Torhüter aus? Die richtig guten Torhüter haben eine konstant gute Quote von abgewehrten Torschüssen klar, aber das unterscheidet sich auch sehr stark vom Spielstil der Mannschaft. Natürlich hat z.B. Victor Valdes da schlechter aussgesehen als Casillas, wenn die Gegner schliesslich gegen Barca unter Pep zu Torchancen gekommen sind, dann lief da i.d.R. eine Person alleine nach Konter auf den Torwart los. Der Torwart, dessen Mannschaft sich darauf fokussiert, viele Schüsse beim Gegner zu forcieren, aber ihn spielerisch zwingen, dies aus schlechten Positionen zu machen, der hat natürlich eine enorm hohe Quote. Ist es das Halten von "unhaltbaren" Bällen? Ich glaube gerade diese Eigenschaft, dass Casillas öfter als andere Torhüter "unhaltbare" Bälle gehalten hat, erklärt teilweise die Bewunderung für ihn. Diese Halten von Unhaltbaren ist v.a. darauf zurückzuführen, dass Casillas oft und gut spekuliert hat. Das hat aber auch dazu geführt, dass er sich öfter als "gewöhnlichere" Torhüter verspekuliert hat und dumme Dinger kassierte.

À propos dumme Dinger: Da muss eben ganz stark darauf geachtet werden, wieso "dumme Dinger" zu Stande kommen. Ist es, weil der Torhüter sich verspekulierte? Wenn das öfter vorkommt, dann muss man natürlich auch das bei der "Bilanz" von den Unhaltbaren abrechnen, genau wie ich die dutzenden Fehlschüsse von Ronaldo bei seinem Distanzschusstor abzähle. Ich freue mich dann nicht über das Distanzschusstor, sondern denke mir, dass das auch langsam Zeit geworden ist, dass bei dieser Kacke auch was Zählbares herauskommt. Oder passieren die "dummen Dinger", weil der Torhüter etwas für die Mannschaft gewagt hat? Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wie sich ganz viele Menschen an den Fehlern von Valdes und Neuer aufgegeilt haben. Klar, wenn Valdes 100 Mal das Pressing der gegnerischen Mannschaft ausspielt, dann geht das vermutlich 5 Mal schief. Von diesen 5 "Fehlern" gibt es dann Youtube-Videos und die "Meute" kann sich lange Zeit darüber lustig machen und ihm den Fehler zuschieben. Dass er aber in den 95 gelungenen Aktionen im Endeffekt 8 Tore für die Mannschaft herausgespielt hat, darüber denkt dann niemand mehr nach. Ich wünsche mir Torhüter, die etwas wagen, die riesige Räume abdecken und es denn Innenverteidiger ermöglichen, weiter vorzurücken, ich wünsche mir Torhüter, die aggressiv aus dem Tor herausrücken und Bälle im Strafraum entschärfen, ich wünsche mir Torhüter, die aggressive, anspruchsvolle Pässe durch die erste Pressinglinie des Gegners spielen und dadurch Tore einleiten, ich wünsche mir Torhüter, die sich als Anspieloption bei gegnersichem Pressing in der gesamten Breite des Platzes anbietet (ja genau, das Tor muss nichtmal hinter ihm stehen) und ich wünsche mir Torhüter, die mit langen Bällen Gegenstösse initieren und ich wünsche mir Torhüter, die schwierige Pressingsituationen ab und zu selber auflösen können. Dass der Torwart dann auch stark auf der Linie sein muss, setze ich voraus, wie eine hohe Geschwindigkeit und Beschleunigung bei einem Sportwagen. Was einen Sportwagen dann für mich aber von den anderen Sportwagen absetzt, ist die Tatsache, dass er neben diesen vorausgesetzten Eigenschaften eben besser ist als die Anderen. Und genau das war Casillas nie.

Es gibt doch das Sprichwort: Wenn der Torwart rauskommt, dann muss er den Ball haben. Das Sprichwort ist falsch. Wenn ein Torhüter rauskommt und von 10 Mal einen Fehler macht, der mit einem Gegentor bestraft wird, sich lächerlich macht und bei den anderen 9 Mal aber 2 Tore verhindert hat, dann würde ich gerne jeden einzelnen Tag im Jahr diesen Torhüter lieber haben, als derjenige der konsequent auf seiner Linie stehen bleibt.

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Der "Chancentod" aus Madrid geht seinen Weg. Wie ich mich für Higuain freue :-) 

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@alpakaxaxa

Ist es bei einem Torwart nicht in erster Linie wichtig, dass er Sicherheit ausstrahlt? In seinen Aktionen. Ich muss keinen Torwart haben, der perfekt mit den Ball umgehen kann. Es wäre ein super Bonus. So wie du das beschreibst, wäre Neuer für dich dieser Torwart? Kann ich dir absolut zustimmen. Aber auch Casillas war überragend. Eben vorallem auf der Linie. Wie du schon sagtest. Mich würde interessieren wie du Navas aktuell siehst? Im Prinzip tut er genau das, womit Casillas vor seinem Leistungseinbruch aufgehört hat. Sicherheit ausstrahlen. Vielleicht sogar mehr als es Iker tat. Wenn ich die letzten 2 Jahre von Mourinho sowie die Zeit unter Carlo von Iker sehe, und sie mit den Einsätzen von Lopez und Navas vergleiche, sind das schlicht Welten. Unter Casillas gab es leider sogut wie kein Spiel mehr, wo ich hinten sowas wie Sicherheit verspürt habe. Ich hatte immer das Gefühl, es könnte gleich wieder ein Gegentor durch einen unfassbaren Fehler entstehen. Ich bin froh, dass die Phase vorbei ist.

 

Zu Higuain. Freut mich sehr für ihn. 36 Tore in 35 Spielen sind eine ordentlich Ansage. Plus die 2 in der Euroleague. Fast die Hälfte aller Neapeltore kamen von ihm. Er avanciert dort zu einem Gott. Ich finde es großartig, wie er dort geliebt wird. Er hat es sich verdient. Ihn als Stürmer im 4-2-3-1 mit Bale und Jese auf dem Flügel sowie Isco auf der 10. *_* hahah ich träume schonwieder zuviel.

Benzema ist überragend. Aber er kann noch soviel leisten, menschlich wird er nie den Status wie Pipita bei mir erreichen.

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Ich denke Navas ist einer der besten Torhüter der Welt, gerade auf der Linie. Es gibt aber aus meiner Sicht mindestens zwei Torhüter, die klar besser sind und das sind De Gea und Neuer.

Mir gefällt der Begriff Sicherheit ausstrahlen überhaupt nicht. Für den typischen Fussballzuschauer strahlt ein Torhüter Sicherheit aus, wenn er garnicht erst aus dem Tor kommt, dafür aber konsequent drin bleibt. Das Sprichwort: "Wenn er rauskommt, dann muss er den Ball auch haben" muss einfach knallhart eingehalten werden. Viele Zuschauer fühlen sich "unsicher" wenn der Torhüter als Libero fungiert, indem er aus dem Tor kommt und Bälle klärt. Viele Zuschauer fühlen sich unsicher, wenn ein Torhüter mit anspruchsvollen Pässen das Pressing des Gegners überwindet.

Aus diesem Grund schaltet sich mein Gehirn, wenn ich im Zusammenhang mit Torhüterdiskussionen das Wort Sicherheit ausstrahlen höre, auch sofort auf Standby. Es ist müssig darüber zu diskutieren.

Das subjektive Sicherheitsgefühl, sind wir ehrlich, ist doch ein totaler Witz. Die Leute fühlten sich unter totalitären Regimen sicherer als in der heutigen Zeit, obwohl die Kriminalitätsraten eine andere Sprache sprechen. Der Unterschied ist einzig und allein, dass in totalitären Regimen über solche Dinge nicht berichtet wird, während in der heutigen Zeit jedes Geschehnis wochenlang in den Medien ausgeschlachtet wird. Die meisten Leute haben wahrscheinlich auch das Gefühl, dass der Terrorismus in Europa noch nie so schlimm war, wie heutzutage. In Tat und Wahrheit haben die Terrortoten in Europa in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen. Der Unterschied ist die mediale Berichterstattung, Social Media, usw.

Das Sicherheitsgefühl ist in so ziemlich allen Bereichen des Lebens völlig ungeeignet für eine relitätsnahe Einschätzung.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch ein geiles Video von Luca Zidane posten:

Das müsst ihr euch unbedingt ansehen! Wenn ein Torwart solche Dinge abzieht, wie in der Minute 0:54, dann bin ich mir sicher, dass der enormes Potential hat. Eine ganz beeindruckende Leistung gegen Machester City.

 

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vor 11 Minuten, alpakaxaxa sagte:

Ich denke Navas ist einer der besten Torhüter der Welt, gerade auf der Linie. Es gibt aber aus meiner Sicht mindestens zwei Torhüter, die klar besser sind und das sind De Gea und Neuer.

Mir gefällt der Begriff Sicherheit ausstrahlen überhaupt nicht. Für den typischen Fussballzuschauer strahlt ein Torhüter Sicherheit aus, wenn er garnicht erst aus dem Tor kommt, dafür aber konsequent drin bleibt. Das Sprichwort: "Wenn er rauskommt, dann muss er den Ball auch haben" muss einfach knallhart eingehalten werden. Viele Zuschauer fühlen sich "unsicher" wenn der Torhüter als Libero fungiert, indem er aus dem Tor kommt und Bälle klärt. Viele Zuschauer fühlen sich unsicher, wenn ein Torhüter mit anspruchsvollen Pässen das Pressing des Gegners überwindet.

Aus diesem Grund schaltet sich mein Gehirn, wenn ich im Zusammenhang mit Torhüterdiskussionen das Wort Sicherheit ausstrahlen höre, auch sofort auf Standby. Es ist müssig darüber zu diskutieren.

Das subjektive Sicherheitsgefühl, sind wir ehrlich, ist doch ein totaler Witz. Die Leute fühlten sich unter totalitären Regimen sicherer als in der heutigen Zeit, obwohl die Kriminalitätsraten eine andere Sprache sprechen. Der Unterschied ist einzig und allein, dass in totalitären Regimen über solche Dinge nicht berichtet wird, während in der heutigen Zeit jedes Geschehnis wochenlang in den Medien ausgeschlachtet wird. Die meisten Leute haben wahrscheinlich auch das Gefühl, dass der Terrorismus in Europa noch nie so schlimm war, wie heutzutage. In Tat und Wahrheit haben die Terrortoten in Europa in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen. Der Unterschied ist die mediale Berichterstattung, Social Media, usw.

Das Sicherheitsgefühl ist in so ziemlich allen Bereichen des Lebens völlig ungeeignet für eine relitätsnahe Einschätzung.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch ein geiles Video von Luca Zidane posten:

Das müsst ihr euch unbedingt ansehen! Wenn ein Torwart solche Dinge abzieht, wie in der Minute 0:54, dann bin ich mir sicher, dass der enormes Potential hat. Eine ganz beeindruckende Leistung gegen Machester City.

 

Wow, wow! Ich sehe hier einen noch jüngeren Ter Stegen..

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vor 39 Minuten, alpakaxaxa sagte:

Ich denke Navas ist einer der besten Torhüter der Welt, gerade auf der Linie. Es gibt aber aus meiner Sicht mindestens zwei Torhüter, die klar besser sind und das sind De Gea und Neuer.

Mir gefällt der Begriff Sicherheit ausstrahlen überhaupt nicht. Für den typischen Fussballzuschauer strahlt ein Torhüter Sicherheit aus, wenn er garnicht erst aus dem Tor kommt, dafür aber konsequent drin bleibt. Das Sprichwort: "Wenn er rauskommt, dann muss er den Ball auch haben" muss einfach knallhart eingehalten werden. Viele Zuschauer fühlen sich "unsicher" wenn der Torhüter als Libero fungiert, indem er aus dem Tor kommt und Bälle klärt. Viele Zuschauer fühlen sich unsicher, wenn ein Torhüter mit anspruchsvollen Pässen das Pressing des Gegners überwindet.

Aus diesem Grund schaltet sich mein Gehirn, wenn ich im Zusammenhang mit Torhüterdiskussionen das Wort Sicherheit ausstrahlen höre, auch sofort auf Standby. Es ist müssig darüber zu diskutieren.

Das subjektive Sicherheitsgefühl, sind wir ehrlich, ist doch ein totaler Witz. Die Leute fühlten sich unter totalitären Regimen sicherer als in der heutigen Zeit, obwohl die Kriminalitätsraten eine andere Sprache sprechen. Der Unterschied ist einzig und allein, dass in totalitären Regimen über solche Dinge nicht berichtet wird, während in der heutigen Zeit jedes Geschehnis wochenlang in den Medien ausgeschlachtet wird. Die meisten Leute haben wahrscheinlich auch das Gefühl, dass der Terrorismus in Europa noch nie so schlimm war, wie heutzutage. In Tat und Wahrheit haben die Terrortoten in Europa in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen. Der Unterschied ist die mediale Berichterstattung, Social Media, usw.

Das Sicherheitsgefühl ist in so ziemlich allen Bereichen des Lebens völlig ungeeignet für eine relitätsnahe Einschätzung.

Ich glaube du missverstehst mich ein wenig. Mit Sicherheit meine ich vorallem das Ausführen seiner Aktionen. Wie er Bälle fängt. Wie er beim rauskommen mit dem Ball umgeht. Vorallem Torhüter die lange auf der Bank gesessen haben, wie beispielsweise Navas zum Anfang, strahlen viel Hektik aus. Unsicherheiten beim parieren oder Fangen von Bällen. Das meine ich damit. Sowas sieht man bei Navas im Moment nicht. Das De Gea und Neuer besser sind, vom Gesamtpaket her gesehen, will ich garnicht bestreiten. Für mich wirkt ein Torwart nicht gleich unsicher, nur weil er aus dem Tor raus kommt und am Spiel teilnimmt. Ich meinte damit wie gesagt einfach nur die Ausstrahlung bei seinem alltäglichen doing.

 

Zu Luca. Echt stark was man sieht. Er kann super mit dem Ball. Sollte man definitiv im Auge behalten. Könnte in 3-4 Jahren eine Option für die Nachfolge von Navas sein.

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vor 18 Stunden, mOnsta sagte:

Ich bin froh, dass die Phase vorbei ist.

Bei aller Liebe zu ihm, ich auch.

vor 3 Stunden, alpakaxaxa sagte:

Ich denke Navas ist einer der besten Torhüter der Welt, gerade auf der Linie. Es gibt aber aus meiner Sicht mindestens zwei Torhüter, die klar besser sind und das sind De Gea und Neuer.

Ich glaube das kann man so unterschreiben. Aufgrund der menschlichen Komponente würde ich einen Keylor Navas aber aufgrund des Outputs im Team nicht eintauschen. Ich kann mich aber auch irren und der Nationalspieler De Gea würde noch besser integriert sein. Schwierig.

vor 3 Stunden, alpakaxaxa sagte:

Mir gefällt der Begriff Sicherheit ausstrahlen überhaupt nicht. Für den typischen Fussballzuschauer strahlt ein Torhüter Sicherheit aus, wenn er garnicht erst aus dem Tor kommt, dafür aber konsequent drin bleibt. Das Sprichwort: "Wenn er rauskommt, dann muss er den Ball auch haben" muss einfach knallhart eingehalten werden. Viele Zuschauer fühlen sich "unsicher" wenn der Torhüter als Libero fungiert, indem er aus dem Tor kommt und Bälle klärt. Viele Zuschauer fühlen sich unsicher, wenn ein Torhüter mit anspruchsvollen Pässen das Pressing des Gegners überwindet.

Wenn wir es aber ausdefinieren sollte sich dieses Gefühl bei dir legen. Ich kann sehr gut nachvollziehen was @mOnsta meint. Es geht ihm nicht darum, dass er auf der Linie klebt. Wenn ein Torwart rauskommt und die Aura hat, ich hab jetzt den Ball, ich spiel den wunderbar quer 30m, lass auch nen pressenden Spieler stehen und mach keinen Fehler, dann strahlt er Sicherheit aus und das 50m vorm eigenen Kasten - sehr gerne - her damit. 

Wenn aber ein Torwart rauskommt und rumhüpft wie ein Idiot und total panisch reagiert, sieht man das. Wenn ein Torwart Angst vor einem Schuss auf sein Tor hat (auf der Linie klebend) dann sieht man das. Wenn ein Torwart Angst hat 5m zu gehen und eine Flanke abzufangen, dann sieht man das. Wenn ein Spieler nach einer Verletzung Angst hat in einen Zweikampf zu gehen, dann sieht man das.

Angst kann man riechen. Man sieht sie, man spürt sie, man bemerkt sie, sie ist ansteckend...

Das Video trifft es ganz gut ^^ wenn man die Wirkung auf die Viererkette betrachtet.

Du @alpakaxaxa beziehst es also sehr auf sein Verhalten, seinen Typus als Torwart. Ich gehe eine Ebene höher und meine, es geht darum, wie viel Selbstvertrauen ich in einer Aktion ausstrahle. Habe ich die Aura "Ich bin unbezwingbar ihr könnte alles auf mein Tor ablassen, was ihr wollt, wenn es kein Traumtor ins Kreuzeck ist, hab ich das Ding" oder "Ich verteidige 40m vor meinem Tor und lasse euch alle stehen und passe mit 100% Passsicherheit durch eure Linien" ist mir pers. in der Betrachtung egal.

Er muss für mich ein Mann sein, der Wahnsinnig ist.

Ein Torwart ist exponiert, ein Torwart ist nicht umsonst meist ein sehr exzentrischer Mensch. Er muss A) Wahnsinnig sein, sich diesen Geschossen auszusetzen und B) einen (kleinen) Gottkomplex haben. 

Willst du von einem Chirurg operiert werden, der die Hosen voll hat? 

Ich glaube und da teile ich @mOnsta sehr, es geht einfach darum. Casillas hat auch angefangen auf der Linie die Bälle prallen zu lassen, sich nicht mehr zu schmeißen, wie du schön sagtest (was er immer schon machte) zu spekulieren. Er ging aber weniger Risiken aus Angst vor Fehlern. 

Ich will da jetzt gar nicht auf @Fodscho oder @Julián MG verweisen, die tief in der "Warum war es so" Thematik und einer kleinen "Schuldfrage" agieren. Ihre Ausführungen über den Schuldigen an dieser Verschlimmerung der Tatsachen (Mourinho) mag treffend sein.

Ich bin halt jemand. Es kam so. Es wurde zum Faktum. Damit muss ich dann mit den neuen Situationen klarkommen. Der Verlust des "San" Status um nun intrinsisch oder extrinsisch herbeigeführt, führte dazu, dass Iker Casillas ein 1,83m großer Mensch zwischen zwei Aluminiumstangen war, der am liebsten 90 Minuten keinen Ball sehen wollte - krass? vllt, aber das war mein subjektives Empfinden.

Darum bin ich dann auch froh, dass wir nun zwei Männer im Tor haben die alles geben 110% gehen und sich eben auch aufreiben und keine Angst haben. Keylor Navas war quasi weg. Er war "der ungewollte" und er hat eine Challenge (nicht dieselbe wie Ikers, aber auch eine) angenommen und er ist über seine Messlatte hinausgewachsen hat sich nicht unterkriegen lassen, hat sein Selbstbewusstsein nicht verloren, hat der Welt gezeigt was er kann und eine Trotzreaktion gezeigt. Ich kann für diese Reaktion nur meinen imaginären Hut ziehen.

Für Iker Karriere bin ich ihm unendlich dankbar. Ich kenne ihn als Fußballer im Prinzip mein ganzes eigenes "Fußballleben". Er wird immer einen Platz in meinem Herzen haben und ich hoffe auf ihn im Verein sehr sehr bald. Aber als Torwart, war - egal wie es kam - sein Verbleib im Kader nicht mehr tragbar für mich.

Lucas Zidane ist super. Ich hoffe seine Kurve geht weiter.

 

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