sonny88

Community-Madridista
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Über sonny88

  • Rang
    Neuzugang
  • Geburtstag 13.04.1988

Persönliche Informationen

  • Beruf / Tätigkeit
    Berufstätig

Fußball-Stuff

  • Bestes Spiel
    Alle gewonnenen Madrid-Finals...
  • Meine Lieblingsposition
    ZOM/DM
  • Favorisierte Formation
    4-3-3
  • Andere Vereine
    Fenerbahçe
  • Nationalmannschaft
    Espana

Alles rund um Real Madrid

  • Legende
    Zidane
  • Wünsche
    Vernünftige und angemessene Verabschiedung echter Madridistas, Änderung der Klubführung, Verlegung des Bernabeus nach Deutschland.
  • Madridista seit
    01.01.1998
  • Livespiele
    Schalke - Real Madrid (18.02.2015)
  • Liebesbeginn
    Raul + Hierro als Auslöser im Kindesalter, entgültig gepackt nachdem mein taktisches Verständis und die Vorliebe für Konter gewachsen sind.
  • Wichtigste Titel
    La Liga
    Champions League

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  1. Denke auch dass der Zeitpunkt falsch ist, kann die Produzenten und CR7 aber verstehen. Aktuell ist er nämlich 2 mal hintereinander Ballon d'Or Gewinner und befindet sich auf seinem Karrierehöhepunkt. Sollte er die Form nicht halten können und die nächsten Jahre nichts mehr gewinnen, hätte der Film keine Highlights mehr und würde Messi zu gut aussehen. Wie gesagt, nur SOLLTE - ob er nochmal was gewinnt, ist auf keinen Fall auszuschließen. Seine Form gefällt mir aktuell auch nicht, und im Moment bewahrheitet sich das, was ich seit der Verpflichtung von Benitez befürchtet hab.
  2. Ein anderes Bild wirst du wahrscheinlich nicht haben @PaTrocK, dafür gibt's viel zu wenig neue Erkenntnisse. Viel mehr freut man sich als Madridista einfach darüber, ihn mal abseits des Feldes zu sehen. Das ganze ist einfach super inszeniert und perfekt komponiert. Gib dann mal dein Feedback
  3. Da liegt sie nun vor mir, die neue Dokumentation der Universal-Studios mit dem schlichten Titel "Ronaldo". Mit einem schillernden, aber auch emotionalen Trailer wurde der Film wie ein Event angekündigt, das sowohl Fans als auch Kritiker gleichermaßen beeindrucken soll. "You don't know the man", hieß es dort (Anm. d. Red.: "du kennst den Mann nicht"). Ganze 14 Monate lang wurde der aktuelle Weltfußballer Cristiano Ronaldo von einem Filmteam begleitet. In der rund eineinhalbstündigen Dokumentation lernen wir Real Madrids Stürmerstar nun besser kennen. Handwerklich und technisch perfekt Doch es kommt auf den Inhalt an. Als eingefleischter Madridista durfte ich mir den Film natürlich nicht entgehen lassen. Da "Ronaldo" allerdings für nur eine Nacht in ausgewählten Kinos zu sehen war, blieb nur der Griff zur Blu-Ray. Und doch kann das heimische Wohnzimmer für Gänsehaut sorgen, denn "Ronaldo" ist handwerklich und technisch perfekt. In einer Dokumentation kommt es jedoch auf den Inhalt an und hier kann der Film nicht komplett überzeugen. Ronaldo der weltbekannte Lebemann Von Glamour bis Glitzer ist alles dabei... Mit 107 Millionen Fans auf Facebook ist Cristiano Ronaldo der beliebteste Sportler in den sozialen Netzwerken. Seine Poster schmücken zahlreiche Kinderzimmer und seine Trikots werden millionenfach verkauft. Man kennt den Portugiesen aufgrund seiner technischen Perfektion aus dem Fußball, aber mehr noch ist "CR7" zur Marke geworden: Auf Instagram grüßt er regelmäßig aus Luxusautos, dem wohlverdienten Urlaub oder mit Selfies aus der Kabine. ... aber nicht ausschließlich. Aber auch seine menschliche Seite ist jederzeit präsent: Kaum ein anderer Fußballer spendet derart für karitative Zwecke oder erfüllt todkranken Kindern einen letzten Wunsch. Für all diese Faktoren ist Ronaldo bekannt und die Dokumentation soll einen noch detaillierteren Blick in das Leben des Medienstars geben. Das gelingt aber nur bedingt. Der Star ganz nah und greifbar Der Familienvater im Umgang mit seinem Sohn... Man sieht Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro als liebevollen Vater, der gemeinsam mit seinem Sohn Cristiano Jr. frühstückt, ihn zur Schule bringt, mit anderen Eltern plauscht, seiner Mutter telefoniert und auch frustriert von der schief gelaufenen Fußball- Weltmeisterschaft 2014 aus Brasilien zurückkehrt. ... und die Familie, die ihn immer unterstützte Es wird sein Leidensweg als Kind und Jugendlicher porträtiert, neue Erkenntnisse gibt es jedoch nicht. Auf emotionaler Ebene weiß der Film dennoch zu punkten, denn Ronaldos Familie schreckt nicht davor zurück Gefühle zu zeigen. Da wäre seine Mutter Dolores, die Beruhigungstabletten nehmen muss, wenn Ronaldo für Portugal aufläuft oder sein Bruder Hugo, der lange Zeit Alkoholiker war, sich aber gefangen hat und sogar einen Teil von Ronaldos Geschäften leitet. Jorge Mendes - mehr als nur ein Agent Doch kann niemand die Trauer über seinen Vater vertreiben. Nicht zuletzt der permanent am Telefon hängende Jorge Mendes, der sich vom Spielerberater zum "Ersatzvater" gewandelt hat. Eine wichtige Rolle spielt aber auch José Dinis Aveiro. Der alkoholkranke Vater von Ronaldo starb bereits 2005 und konnte die größten Erfolge seines Sohnes nicht miterleben. Die Originalaufnahmen der Familie, unterlegt mit Ronaldos Gedanken zu seinem Vater, sorgen für Gänsehaut. Große Ikonen des Sports bekommen kaum Raum Potenziale im Film werden an dieser Stelle nicht genutzt. Wirklich neue Erkenntnisse sind das für eingefleischte Fans jedoch nicht. Es fehlt eindeutig an Personen aus der Fußballwelt, so hätte Sir Alex Ferguson jederzeit eine Rolle einnehmen können. Er gehört zweifellos zu den Menschen, die ihm den endgültigen internationalen Durchbruch beschert haben. Ebenso nehmen seine Mitspieler eine zu kleine Rolle ein, denn sie sorgen mit Assists und Einsatz dafür, dass Ronaldo entsprechend in Szene gesetzt werden und seine gnadenlosen Fähigkeiten vor dem Tor ausspielen kann. Aber gut, es handelt sich ja um einen subjektiven Film. Größte Rivalität des Fußballs wird angeschnitten Was wäre der Fußball ohne Rivalität? Und Ronaldo selbst? Er beweist einmal mehr, warum er zur absoluten Spitze im Weltfußball gehört. Sein bedingungsloser Wille, sein Trainingseinsatz und unstillbarer Hunger nach mehr werden zwar nicht bildlich, aber auf persönlicher Ebene gezeigt. Dieser Mann gibt sich mit nichts zufrieden und das sagt er offen. Sein stetiger Wettkampf mit dem Argentinier Lionel Messi, der ebenfalls einen Rekord nach dem anderen knackt, gipfelt in einem Finale während der Vergabe des Ballon d'Ors 2015 in Zürich, das bei jedem Fußballfan für Gänsehaut sorgen wird. Wer hier völlig kalt bleibt, hat sich noch keinen Clasico angeschaut. Das am meistenverfolgte Spiel im Vereinsfußball ist schon längt kein bloßes Duell zwischen den beiden ewigen Rivalen Real Madrid und FC Barcelona, sondern ein Kampf zweier Giganten in der Geschichte des Weltfußballs. Kein Thema wird mehr diskutiert, kein anderer Fußballer wird mit den beiden Spielern verglichen. Zu schön ist diese Szene, die die Beiden von ihrer menschlichen Seite zeigt. Auch La Decima bekommt seinen Platz Emotional und mitreißend sind die Bilder des 10ten CL-Triumphs. Dass sich der Film ausschließlich auf Cristiano Ronaldo konzentriert, sollte jedem Zuschauer klar sein. Seine Teamkollegen aus Madrid und der Nationalmannschaft nehmen nur wenig Platz auf der Leinwand ein. Dennoch werden sich Fans der Teams freuen, wenn sie Spieler wie James Rodriguez, Marcelo, Raul Mereiles oder Nani für kurze Zeit sehen dürfen. Ein Teamfilm ist das jedoch nicht und so bewegt sich die Dokumentation eher auf persönlichem, statt auf sportlichem Niveau. Aber besonders Real Madrid Fans werden vor Freude springen, wenn der Gewinn von "La Decima" in den ersten 10 Minuten auf ganz besondere Art und Weise zelebriert wird. Der Wandel vom Lebemann zum Mensch Der Ansatz wird spürbar und funktioniert. Was macht den Film eigentlich so besonders? Es ist die Fähigkeit, den Protagonisten vom Macho zum sympathischen Menschen aufsteigen zu lassen - und das innerhalb weniger Minuten. Während sich Ronaldo - wohl bewusst - anfangs noch arroganter präsentiert, als er vermeintlich erscheint, wird der Zuschauer mit jeder Minute eines besseren belehrt. Beispiel? "Das ist ein großer Mann", sagt er zu seinem Sohn, nachdem sie von einem Basketballer angesprochen werden. Cristiano Jr. antwortet: "Er ist größer als du". Daraufhin erwidert der Weltstart, "er ist nur körperlich größer. Dein Vater ist aber stärker". Einige Minuten später jedoch gibt Cristiano offen zu, nicht allzuviele Freunde zu haben und ein Einzelgänger zu sein. "Ich bin ein einsamer Mensch. Tag für Tag werde ich in eine Welt hineingezogen, in die ich eigentlich nicht passe." Das überrascht, denn Ronaldo scheint die perfekte Marke zu sein. Es zeigt aber auch, dass hinter der Fassade immer noch ein Mensch steckt. Ebenfalls sind es die kurzen Szenen, in denen Ronaldo über seinen Vater in einem Ton spricht, die den Zuschauer förmlich spüren lassen, wie sehr er das Verhältnis zu diesem bedauert. Schließlich folgt der Kameraschwenk auf ein gezeichnetes Portrait von José Dinis im Esszimmer. Es sind die zwischenmenschlichen Momente, die immer wieder geschickt von Anthony Wonke eingeschnitten werden und so eine nötige Balance halten. Mein persönliches Fazit Es ist ein Film, der wie die Hauptperson selbst polarisieren wird. Fans werden "Ronaldo" feiern und mehrmals ansehen, Kritiker werden mäkeln, dass zuviel Luxus und Selbstdarstellung präsent sind. Man muss dazu fairerweise sagen, dass Cristiano Ronaldo in keiner einzigen Szene damit angibt bereits unzählige Spenden abgegeben zu haben. "Ronaldo" ist ein toll inszenierter Film, der dem Weltfußballer und seiner Familie ein zeitloses Denkmal setzt. Teilweise etwas zu oberflächlich geraten, weiß die Dokumentation aber 90 Minuten lang zu unterhalten und beinhaltet keine überflüssigen Szenen. Alleine das ist dem Team hinter Regisseur Anthony Wonke hoch anzurechnen, denn "Ronaldo" ist mehr als Werbung. Es ist das Portrait eines Menschen, der der Fußballwelt hoffentlich noch lange erhalten bleiben wird.