Der Spanier, der erst diesen Monat seinen Vertrag bei den Königlichen verlängert hatte, konnte in den letzten Partien das Zepter in den Spielen nicht immer in die Hand nehmen. Gegen Deportivo Alavés war Isco stets bemüht, am Ende aber doch glücklos. Gerade mit dem Fehlen von Karim Benzema und Gareth Bale waren die Augen stark auf die Nummer 22 gerichtet. Immerhin gab es nicht wenige, die sich den Publikumsliebling in die Start-Elf „wünschten“.

Der Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Bale saß 90 Minuten gegen Alavés auf der Bank und Isco durfte mit Ronaldo, Asensio und Vázquez die Offensive ankurbeln. Nachdem Ronaldo in der Mitte im Sturm platz nahm, sollte es eigentlich Isco sein, der neben seinen jungen Teamkollegen die Offensive führen sollte. Während sich Dani Ceballos den Allerwertesten aufriss und das Feld mit einigen Spuren von Grasnarben verließ, war Isco nicht von Erfolg gekrönt. Seine vielleicht auffälligste Szene? Sein „Schüsschen“ im 16er, den Pachecho problemlos parieren konnte. Dabei stand Isco blank und konnte sogar nochmal aufsehen, um sich die Ecke auszusuchen. Auch den frei stehenden Ronaldo, konnte Isco nicht erkennen und verpatzte so leider eine große Chance.

Warum ist das aber so wichtig?

Gerade wenn es um zwei absolute Stammspieler im Kader geht: Gareth Bale und Karim Benzema, ist eine gute Leistung für Isco wichtig. Beide gelten hinreichend als gesetzt. Isco wollte letztes Jahr – gefühlt – die Welt niederreißen und allen beweisen, dass er einen Stammplatz in diesem Madrid verdient hat. Nun hatte er mit der Verletzung von Benzema, der Formschwäche von Bale und der Sperre von Ronaldo die ideale Phase, um zu zeigen, dass er diese Spiele anführen kann und er seinem Anspruch gerecht wird. So richtig hatte man diesen Eindruck nach der Startphase – die zugegeben, vom ganzen Team schwach war – nicht.

Es bleibt also die offene Frage, nachdem der Spanier seinen Vertrag verlängert hat, ob das Feuer nun noch immer so groß ist, wie zu jener Phase, als er es allen beweisen wollte. Isco ist und bleibt ein Publikumsliebling und verzückt in fast all seinen Spielen mit technischer Finesse und Attraktivität im Spiel. Am Ende des Tages zählen aber auch die Tore, die man vorne schießt, wie man bereits gegen Real Betis Sevilla schmerzlich erfahren musste. Bei den Blancos klemmt die Hülse momentan im Lauf und so ist es umso wichtiger, dass die Spieler, die keine Nummer 7 auf dem Rücken tragen, zeigen, dass sie für Tore sorgen können. Bei aller Magie, wird auch Isco seine Chancen nutzen müssen, um dauerhaft ein Kandidat für die Stammelf zu werden.

Werde Teil des weißen Teams! Melde dich bei EquipoBlanco an: Registrieren

Hinterlasse einen Kommentar - Hier anmelden

Benachrichtige mich zu:
avatar
5000
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
mOnsta
Mitglied

Irgendwie kam er in letzter Zeit aber auch wieder vermehrt auf der 8 zum Einsatz. Dort sehe ich ihn deutlich weniger effektiv als auf der 10.