Es ist eine Welle von Verlängerungen, die über die Blancos hereinbricht. Nach Isco und Marcelo hat auch Karim Benzema seinen Vertrag langfristig verlängert und blockiert jetzt den Sturmplatz noch weitere Jahre. Warum sage ich blockiert? Weil Karim Benzema in den letzten Jahren einen unangefochtenen und nicht mal richtig herausgeforderten Stammplatz in Madrid inne hatte.

Die „Katze“ spielt weiter

Nach 8 Jahren in Madrid lässt sich nun klar sagen: Richtig Konkurrenz hatte Benzema nur mit Gonzalo Higuaín unter José Mourinho. Damals bezeichnete der Portugiese seinen Schützling eher als „Katze“ anstatt als „Tiger“. Diese Haltung hat sich bei vielen Fans nicht wirklich verändert. Die Jahre nach Mourinhos Abgang florierte Karim Benzema eigentlich nur unter Carlo Ancelotti so richtig. Kaum jemand hat die Nummer 9 so gut hinter Bale und Ronaldo als Zuspieler eingesetzt wie der Italiener.

Der Abgang von Ancelotti war ein Rückschlag in der Entwicklung von Benzema, der zwar unter Benitez zum Mittelstürmer mutierte, nun aber unter Zidane – trotz massivem Vertrauen – seine Rolle suchen muss. Ein echter Knipser wird Benzema in diesem Leben nicht mehr und so richtig im Schatten von Ronaldo und Bale die Fäden ziehen, scheint sich aktuell auch nicht wirklich anzubieten.

Wann wird Benzema konstant?

Es bleibt also die Frage, wie in den nächsten Jahren die Leistungen von Benzema konstant werden sollen. Die Komfort-Zone für den Franzosen, wurde diesen Sommer mit dem Abgang von Morata wieder geschaffen. Mayoral ist nun wieder der ungeprüfte Canterano, der ihm den Platz nicht streitig machen können wird. Die letzte Hoffnung bleibt also die individuelle Überform von Benzema, die man zu selten über längere Zeit genießen durfte. Aber so ist das mit der Hoffnung, sie stirbt eben zuletzt.

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portero
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Es ist immerhin ein interessantes wissenschaftliches Projekt. Man wird erstmals bestaunen können, wie weniger als „nichts“ aussieht. Von ihm wird aller Voraussicht nach jetzt erst Recht nichts mehr kommen, da seine Nichtleistungen sogar honoriert wurden und er sich nun, mehr denn je, in sicheren Gefilden befindet.