Wie funktioniert es? Der Trainer ist eine der wichtigsten Figuren im modernen Fußball. Der Mann an der Seitenlinie bestimmt nicht nur die Aufstellung und sorgt für eine Halbzeitansprache, er kann von der Linie aus auch diverse Nuancen verändern und sein Team neu ausrichten. Mit vorgefertigten Einstellungen nimmt er so Einfluss auf das Spielgeschehen. Wir blicken in dieser Rubrik auf die Entscheidungen und Leistungen des Trainers.

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Die Aufstellung und Formation

Hier beobachten wir die Startaufstellung des Trainers. Alle Spieltrakte liefern Punkte. Dabei zählt der Torwart und die Abwehr (0,5 Punkte), das Mittelfeld (0,5 Punkte) und der Sturm (0,5 Punkte).

  • 0,00 = nicht nachvollziehbar
  • 0,25 = nicht hundertprozentig nachvollziehbar
  • 0,50 = nachvollziehbar/logisch/ohne grobe Änderung am Spielverhalten
  • 1,00 = Gibt es nur für die Formation, wenn passend für den Gegner

Jeder Spieltrakt wird dabei auf diese drei Elemente untersucht: Wer stand zur Verfügung? Wie nachvollziehbar waren die Einsätze? Wer saß auf der Bank? Los geht’s!

Abwehr – 0,5 von 0,5

In der Hintermannschaft konnte Zinédine Zidane auf seine Bestbesetzung vertrauen, nachdem Dani Carvajal sich deutlich vor dem Finale schon wieder komplett erholt hatte. Weitere offene Fragen gab es hier nicht, wodurch die Aufstellung auch wenig überraschend war.

Mittelfeld – 0,5 von 0,5

Die im Grunde einzige offene Frage war das Mittelfeld. Wer würde das gesetzte Trio um Casemiro, Luka Modric und Toni Kroos ergänzen? Trotz dessen, dass Gareth Bale bereits vorher ankündigte, nicht bei hundert Prozent zu sein, machten kurz vor Anpfiff Gerüchte die Runde, dass der Waliser überraschend startet. Diese entpuppten sich dann jedoch als haltlos, so dass der zuletzt formstarke Isco wenig überraschend an der Spitze des Mittelfelds auflief. Eine vernünftige Entscheidung von Zidane, der im Clásico mit einem halbfitten Bale bereits schlechte Erfahrungen machte.

Angriff – 0,5 von 0,5

Cristiano Ronaldo würde wohl selbst dann starten, wenn ihm ein Bein fehlen würde, während Karim Benzema klar vor Álvaro Morata steht. Diesen, nicht immer nachvollziehbaren, Status hatte sich der Franzose in der letzten Wochen auch wieder verdient.

Formation – 0,5 von 1

Zidane brachte zwar die bestmöglichste Elf auf dem Platz, allerdings war die Mannschaft in der Anfangsphase nicht ideal organisiert. Isco war in seiner Rolle zu frei, so dass er defensiv immer wieder in anderen Zonen zu finden war, und dadurch nie eine klare Viererreihe im Mittelfeld entstand. Das nutzte Juventus vor allem über den rechten Flügel mit Mario Mandzukic und Alex Sandro gut aus.

Punkte: Aufstellung – 2 von 2,5

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