Wie funktioniert es? Der Trainer ist eine der wichtigsten Figuren im modernen Fußball. Der Mann an der Seitenlinie bestimmt nicht nur die Aufstellung und sorgt für eine Halbzeitansprache, er kann von der Linie aus auch diverse Nuancen verändern und sein Team neu ausrichten. Mit vorgefertigten Einstellungen nimmt er so Einfluss auf das Spielgeschehen. Wir blicken in dieser Rubrik auf die Entscheidungen und Leistungen des Trainers.

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Die Aufstellung und Formation

Hier beobachten wir die Startaufstellung des Trainers. Alle Spieltrakte liefern Punkte. Dabei zählt der Torwart und die Abwehr (0,5 Punkte), das Mittelfeld (0,5 Punkte) und der Sturm (0,5 Punkte).

  • 0,00 = nicht nachvollziehbar
  • 0,25 = nicht hundertprozentig nachvollziehbar
  • 0,50 = nachvollziehbar/logisch/ohne grobe Änderung am Spielverhalten
  • 1,00 = Gibt es nur für die Formation, wenn passend für den Gegner

Jeder Spieltrakt wird dabei auf diese drei Elemente untersucht: Wer stand zur Verfügung? Wie nachvollziehbar waren die Einsätze? Wer saß auf der Bank? Los geht’s!

Abwehr – 0,5 von 0,5

Nachdem Pepe und Dani Carvajal mit einer Hüftverletzung nicht im Kader standen, ist die Innenverteidigung keine Überraschung in diesem wichtigen Spiel. Danilo bekommt seit dem Ausfall seines spanischen Teamkollegen meist das Vertrauen, auch wenn dieser nicht immer vollkommen sicher wirkt. Die Entscheidung Marcelo gerade gegen Sevilla eine Pause zu geben, ist etwas fragwürdig. Mit der Allround-Verlässlichkeit in Person von Nacho wird dieser jedoch, vor allem defensiv, gut vertreten.

Mittelfeld – 0 von 0,5

Mit Luka Modric und Casemiro bekommen zwei absolute Stammkräfte eine Pause. Gegen ein intensiv spielendes Sevilla auf frische Kräfte zu setzen macht prinzipiell Sinn. Allerdings wirkt die Startaufstellung mit James, Asensio, Kovacic und Kroos schon sehr riskant. Vor allem der Zwischenlinienraum wird dem Gegner dadurch quasi serviert. In Verbindung mit dem Doppelsturm war dies wohl etwas zu viel des Guten.

Angriff – 0,5 von 0,5

Álvaro Morata bekommt seinen längst verdienten Startelf-Einsatz. An der Seite von CR7 wird er wohl im 4-4-2 agieren und defensiv auch mehr Aufgaben zu erledigen bekommen, als das bei Benzema der Fall wäre. Diese Rotation ist absolut nachvollziehbar.

Formation – 0 von 1

Zizou passte seine Aufstellung an das gewählte Spielermaterial durch die Rotationen an. Das 4-4-2 konnte jedoch fast wie eine Einladung an den Gegner gesehen werden, den Zwischenlinienraum vor der Abwehr zu bespielen. Sevilla verstand dies und kam zu zahlreichen, fantastischen Torchancen. Erst mit den Wechseln korrigierte Zidane diese Fehler.

Punkte: Aufstellung – 1 von 2,5

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