„Wenn Theo bereit ist zu wechseln, dann soll er sich ein Team aussuchen“

Berater Manuel Garcia Quilon und Atlético-Präsident Enrique Cerezo sprechen offen über die Zukunft von Theo Hernández.

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Manuel Garcia Quilon, Berater des französchinen Verteidigers Theo Hernández; äußert sich erstmals über dessen Zukunft. Mit der Zeitung Footmercato sprach er über das Interesse von Real Madrid und dem FC Barcelona. „Momentan ist er keinem der beiden Vereine näher, auch wenn beide sehr interessiert sind, ist noch lange nichts entschieden. Beide sind bereit die Klausel zu bezahlen, aber wir haben uns noch nicht entschieden.“ Enrique Cerezo, Präsident von Atlético Madrid fand ebenfalls klare Worte zu Theo Hernández: „Theo gehört Atlético Madrid und bis jetzt ist noch niemand auf uns zugekommen. Wir sprechen nicht über etwas, was noch nicht passiert ist. Es gibt eine Regel, die jeder Klub befolgt. Wenn wir einen Spieler wollen, sei es auf normalen Weg oder über die Klausel, dann sprechen wir zuerst mit dem Klub und erst dann mit dem Spieler. Ich sagte immer, jeder soll dort spielen, wo es ihm gefällt. Wenn Theo bereit ist zu wechseln, dann soll er sich ein Team aussuchen.“

Theoretisch müsste man beim Bezahlen der Ausstiegsklausel somit überhaupt nicht mit Atlético verhandeln, sondern einfach nur die entsprechende Summe beim Verband hinterlegen. Wie Cerezo aber anspricht, ist es üblich, dass man dennoch den Verein kontaktiert und eventuell sogar versucht eine Ablösesumme auszuhandeln, da zur vertraglich festgelegten Summe noch Steuern hinzu kämen, die bei einem regulären Transfer entfallen würden. Real Madrid hat im Fall Asier Illarramendi allerdings 2013 bereits gezeigt, dass man nicht vor dem Weg über den Verband zurückschreckt. Damals wurde aus der eigentlichen Ausstiegsklausel von 32 Millionen Euro ein 39 Millionen Euro Transfer für die Blancos.

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