Der FC Barcelona hat laut dem katalanischen Blatt „SPORT“ eine Strategie entwickelt, um die Sperre des Brasilianers Neymar im Clásico gegen Real Madrid zu umgehen. Die magische Passage soll dabei in Artikel 90 des Regelwerks der spanischen Liga vorhanden sein, wodurch die Sperren nur gelten, wenn der Einspruch noch nicht abgelehnt wurde. In dieser Phase hat Neymar 15 Tage lang Zeit und dürfte somit auflaufen, solange der spanische Verband noch nicht geantwortet hat. Der FC Barcelona wollte zuerst den Einspruch einlegen, damit Neymars Strafe verkürzt wird. Mit diesem Artikel im Regelwerk könnten sie die Sperre jedoch umgehen.

Der Verband gab heute bekannt, dass die Katalanen bis jetzt keinen Einspruch eingelegt haben. Der Brasilianer wurde am 8. April gegen Málaga, nach einem Frustfoul an Madrids Leihspieler Diego Llorente, vom Platz gestellt. Anschließend hat er den vierten Offiziellen beleidigt, wodurch sich die Sperre um drei weitere Spiele verlängerte. Das Heimspiel gegen Real Sociedad hat er bereits abgesessen. Damit hoffen die Katalanen, dass die Entscheidung bis zum Clásico nicht eintrifft. Somit könnte der Brasilianer auflaufen und die Entscheidung würde erst später fallen, nämlich im Spiel unter der Woche gegen CA Osasuna.

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Tahiri Veila
Mitglied

Also, die Sport berichtitet ja davon. Da RFEF den Einspruch abgelehnt hat zieht Barcelona nun vor das TAD. Wenn sich diese morgen nicht treffen, wäre seine Sperre aufgeschoben und er könnte spielen. Schlauer Trick, ABER wir könnten protestieren, sollte Neymar spielen. Das Spiel könnte dann nachträglich mit 3:0 gewertet werden. Wie damals mit Cheryshev. Risiko ist halt groß für die Katalanen. Wie sagt man so schön, wer nicht wagt, der nicht gewinnt ^^

Edit: Der Einspruch wurde doch schon abgelehnt zumindest vom RFEF, oder etwa nicht?